Boletín Februar 2017

Monatsbrief von horizontes e.V.

Liebe Freundinnen und Freunde,

in 2017 gab es schon Gelegenheit für unseren Verein in der GLS tätig zu sein:

27. Januar

Am Tag der offenen Tür am 27.1. präsentierte sich das Weltcafé „Nebenan“ den möglichen neuen Schüler_innen und ihren Eltern. Auch in den darauf folgenden Wochen im Februar konnte sich das Café nicht beklagen, dass es nicht in allen Pausen proppevoll war.

3. Februar

Am folgenden Elternsprechtag backten wir wieder fleißig über 500 leckere Waffeln. Die Schüler und Schülerinnen aus dem Eine-Welt-Café und die Helfer aus dem Freitagskreis des Vereins sind mittlerweile routiniert und bedienen die Kunden leichthändig an 3 Waffelbackeisen. 15 große Portionen Teig wurden von 9.00 bis 18.30 Uhr verarbeitet und verkauft - zum Wohle für die Projekte des Vereins! Dank an alle, die halfen.

Nachrichten vom FESTIG im Dezember

In Burkina Faso fand vom 18. bis 20.12. wieder das FESTIG statt, ein Festival, das die afrikanische Kultur und die traditionelle Lebensweise der Menschen im Osten Burkinas feiert, statt. Wir fördern es jährlich mit 750 Euro, da wir es für wichtig erachten, dass die Menschen sich vor Ort selbst organisieren, ihre Eigenarten pflegen und sich nicht nur die reichen westlichen Staaten zum Vorbild nehmen. (Auf den Foto ist Alfred Ouoba, der Initiator des FESTIG am Mikrofon zu sehen.)

16./17. Februar

Schließlich waren Volker und ich in Herford auf der Tagung des „Runden Tischs Nicaragua“, wo wir engagierte Mitstreiter aus zahlreichen deutschen Partnerstädten vom Pazifik bis zur Atlantikküste trafen. Besonders interessant war der Vortrag des Vertreters der Informationsbüros Nicaragua e.V., Herrn Hess, der über die neuere Entwicklung nach den Wahlen im letzten Jahr berichtete.

Insgesamt sei eine Besserung auf vielen Gebieten zu erkennen. Die Ärmeren profitieren zwar von den Geschenken der Regierung (Plan Techo und Hambre Cero), aber diese ändern nicht viel an ihrer Situation. Positiv ist jedoch der zügige Ausbau der Straßen und der Gesundheitsposten auf dem Lande. Doch wer einen Krankenwagen oder die Polizei außerhalb der Stadt braucht, muss das Benzin selbst bezahlen. Das können sich viele nicht leisten. (Quelle: Rundschreiben 2016, S. 43)

Wer mehr über die Situation in Nicaragua erfahren möchte, insbesondere auch über den Protest gegen die Enteignungen der Bauern an der Trasse des geplanten Kanals, suche unter:

http://www.infobuero-nicaragua/org/ rundschreiben-2016 (auch 2017)

5. Februar ff.

Seit dem Februar verkaufen die Schüler_innen des Weltcafés an der GLS fair gehandelten Kaffee. An einem Stand am Eingang des Lehrerzimmers können Mitglieder des Kollegiums den Kaffee in 250-Gramm- oder 500-Gramm-Packungen kaufen, gemahlen oder in ganzen Bohnen.

Bienenzucht in Chnandega: Nachrichten und Fotos aus Nicaragua

Aus Nicaragua haben wir von Mynor Espinoza Fotos von der Bienenhaltung der Kleinbauern erhalten. Hier seht ihr eins davon.

Für den nächsten Monatsbrief werden wir Reinhold bitten, den Stand des Projekts zu kommentieren.